Ringvorlesung „Reale Utopien“ im Hygiene-Museum Dresden

Technik und Wissenschaft sollen unser Leben besser und einfacher machen. Von ihnen wird erwartet, unsere Gesellschaft zu revolutionieren – und tatsächlich ist die Menschheitsgeschichte auch eine Geschichte der Entdeckungen und Erfindungen, die den Alltag grundlegend verändert und Wohlstand ermöglicht oder vergrößert haben. 

Der damit einhergehende Gewinn kommt aber nicht allen gleichermaßen zu Gute: Die einen sind als Arbeiter:innen vor allem an der Produktion und Verbreitung neuer Entwicklungen beteiligt, von denen die anderen als Konsument:innen profitieren. Dieses Ungleichgewicht führt global und lokal zu sozialen Spannungen. Die Ringvorlesung fragt nach und zeigt bisher wenig bekannte und genutzte Möglichkeiten auf, Erfindungsgeist weltweit und vor Ort für eine gerechtere Gesellschaft einzusetzen: Wie sehen die Initiativen aus, die das Gemeinwohl und den technisch-naturwissenschaftlichen Wandel zu neuen zukunftsfähigen Ideen verknüpfen wollen? Welche Rolle kann die Privatwirtschaft in diesem Prozess übernehmen, welche die Verbraucher:innen, welche NGOs und Wissenschaftler:innen?

Der Cyborgs e.V. gestaltet drei Vortragsabende. Den Anfang macht Enno Park mit einem Vortrag zum Thema „Die Zukunft des Körpers“ am 2. April. Am 14. Mai folgen Susanna Hertrich und Jan Claas van Treeck über „Die Zukunft der Kunst“ und schließlich „Die Zukunft der Chancengleichheit“ von Elle Nerdinger am 25. Juni. Der Eintritt ist frei.

Details und das ganze Programm finden sich auf der Webseite des DHMD.

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